Vertrauen?! Das ist so eine Sache.

Hi ihr Lieben,

heute gibt es wieder etwas Gedankensalat zu einem Thema, das uns alle betrifft. Vertrauen. Wir alle wurden schon einmal mit diesem Thema konfrontiert. Wir alle wurden schon einmal betrogen. Auf die ein oder andere Weise. Aber wie schafft man es danach wieder zu vertrauen?

Ich selber wurde schon das ein oder andere mal betrogen. Nicht von einem Typen, sondern von Freunden. Von Menschen von denen ich dachte, sie wären meine Familie. Wichtiger als jeder Kerl, aber leider lag ich da falsch. Ich habe mit diesen Menschen abgeschlossen und man sollte eigentlich meinen, dass damit dann das Vertrauensproblem beseitigt ist, aber leider ist dem nicht so. Wenn Menschen einen verletzen, kann man dies leider nicht so einfach vergessen. Man baut eine Mauer um sich herum und lässt nur wenige hinein.

Aber wieso? Die Menschen, die unser Vertrauen gebrochen haben, sind doch weg. Aber der Schmerz und die Erinnerung bleiben leider trotzdem. Man projiziert alte Erinnerungen auf neue Bekanntschaften. Man hat so große Angst davor noch einmal verletzt zu werden, dass man mit aller Macht versucht, dass dies nicht noch einmal passiert. Man versucht Vertrauen aufzubauen, aber dann ist da immer wieder diese Stimme, die einem sagt, dass man wieder verletzt wird. Egal wie glücklich man mit jemandem ist, diese negativen Gedanken kommen immer wieder. Es ist schwierig diese Gedanken aus seinem Kopf zu verbannen, aber genau das muss man tun! Denn man kann Menschen nicht für die Fehler anderer bestrafen. Außerdem tut man sich mit diesen negativen Gedanken nur selber weh und verhindern kann  man es dadurch auch nicht. Egal wie sehr man versucht sich selbst davor zu beschützen, es wird niemals funktioniert. Denn wenn jemand dich betrügen will, dann wird es auch tun! All´ deine Versuche es zu verhindern, bewirken genau das Gegenteil und treiben den Menschen, den du liebst nur weiter von dir fort. Und während man selbst diese Mauer um sich herum aufbaut, verpasst man das ganze Leben! Es tut weh, verletzt zu werden, aber es ist viel schlimmer zu existieren ohne zu leben. Man kann es sowieso nicht verhindern, denn wir können andere Menschen nicht kontrollieren. Alles was wir tun können, ist an ihre Liebe zu uns zu glauben und darauf zu hoffen, dass sie nicht wie die vorherigen Menschen in unserem Leben sind. Negative Gedanken bringen niemandem etwas. Sie machen uns nur traurig und misstrauisch. Aber meistens ist dieses Misstrauen nicht mal gerechtfertigt.

Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft, die es einem schwer macht zu vertrauen. Und genau deswegen muss man Menschen finden, die auf der selben Wellenlänge sind wie man selbst. Menschen mit den selben moralischen Werten.

Vertrauen ist ein Verb. Man muss es tun und nicht nur sagen. Ich werde mir dieses Mantra von nun an jeden morgen sagen, denn die Menschen in meinem Leben haben es verdient, dass ich ihnen vertrauen. Sie haben es verdient, dass ich meine Vergangenheit hinter mir lasse.

Wir müssen lernen wieder wie Kinder zu sein! 


Ich hoffe der Blogeintrag hat euch gefallen

&

kann etwas zum nachdenken anregen!

xx Benita


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Kommentare: 1
  • #1

    Kristina (Dienstag, 29 August 2017 16:13)

    Hey liebes, ich kann da absolut zustimmen! Ich hab's auch schon zu oft erlebt, Menschen mit denen ich über 10 Jahre befreundet war werfen einen Weg wie Müll. Ich habe mittlerweile wirklich Probleme neue Freundschaften zu schließen weil die Erlebnisse einfach zu tief sitzen.
    Küsschen aus Berlin
    Kristina